Grußworte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

Prof. Dr. Frosteretwa ein halbe Million Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. In Sachsen sind es 29000 Betroffene. Während das Robert-Koch-Institut für Deutschland nur Schätzungen der Erkrankungszahlen abgeben kann, sind die Zahlen in Sachsen, das über ein flächendeckendes System von lang etablierten Krebs-Registern verfügt, gesichert. Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakarzinom sind nach wie vor die „Spitzenreiter“ unter den Neuerkrankungen. Die Sterberaten sind allerdings beim Lungenkrebs und beim Melanom am höchsten. Der Grund für die steigenden Erkrankungszahlen ist nicht nur die demographische Entwicklung. Zunehmend mehr junge Patienten bedürfen der ganz besonderen Betreuung und einer optimalen Behandlung.

Neue Erkenntnisse aus Genetik und Molekularbiologie fordern individuelle Therapieansätze von Krebserkrankungen. Der Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft hat den 9.  Krebskongress dem Thema „personalisierte Therapie“ gewidmet. Die individuellen, gezielten und maßgeschneiderten Therapieansätze versprechen deutliche Verbesserungen bei der Behandlung von Krebs.

Es ist uns gelungen, namhafte Referenten zu gewinnen, die am 18. April 2015 für Sie den entsprechenden Stand der Wissenschaft bei wichtigen Entitäten präsentieren werden.

Der Vorstand der Sächsischen Krebsgesellschaft lädt Sie ganz herzlich zur Teilnahme am Sächsischen Krebskongress 2015 ein und freut sich darauf, mit Ihnen gemeinsam bewährtes Wissen aufzufrischen, spannendes Neues aufzunehmen, kritisch zu diskutieren, aber auch in den Pausen die Gelegenheit zum kollegialen Erfahrungsaustausch zu nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Univ.-Prof. Dr. med. habil. Ursula G. Froster
Kongresspräsidentin


Sehr geehrte Damen und Herren,

ein herzliches Willkommen zum 9. Sächsischen Krebskongress. Ich freue mich sehr, dass Sie erneut Chemnitz als Veranstaltungsort ausgewählt haben. Wir sind gerne Gastgeber bei Bild der Oberbürgermeisterineinem solch wichtigen Thema und hoffen, dass wir unseren Beitrag zur Bekämpfung von Krebserkrankungen leisten können. Es ist ein Kampf, den zu gewinnen manchmal schier unmöglich erscheint. Und deshalb ist Ihre Arbeit so wichtig für die betroffenen Menschen und ihre Angehörigen.

Die Diagnose Krebs erschüttert nicht nur den Erkrankten, sondern auch sein gesamtes Umfeld. Seine Familie und der Freundeskreis oder die Arbeitskollegen müssen lernen, mit dieser Krankheit umzugehen. 

Durch Ihre Arbeit schöpfen die Menschen Mut. Sie schaffen Hoffnung für Patienten, Familien, Freunde und Bekannte. 

An mehreren Stellen unterstützen wir auf kommunaler Ebene die Arbeit im Kampf gegen die Krebskrankheiten. Zum Beispiel sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychosozialen Beratungsstelle für Tumorpatienten im städtischen Gesundheitsamt gute Ansprechpartner für Patienten und Angehörige. 

Auch das Tumorzentrum Chemnitz macht eine hervorragende Arbeit. Als Koordinierungsstelle hilft es Hausärzten bei der Erarbeitung von Diagnose- und Behandlungsplänen.  

Initiativen und Vereine in der Stadt geben Menschen, die das gleiche Schicksal teilen, Halt, spenden Trost und sprechen Mut zu. So der Elternverein krebskranker Kinder e.V., der sich seit 25 Jahren um die Ängste und Probleme Betroffener kümmert.

Bei dem 9. Sächsischen Krebskongress  wünsche ich Ihnen konstruktive Gespräche, informative Vorträge und weiterhin so viel Engagement und Kraft für Ihre Aufgaben.

Freundliche Grüße 

Barbara Ludwig
Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz